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7 Tipps für innere Ruhe und Zufriedenheit

Bist du oft zappelig, nervös oder fällt es dir schwer zur Ruhe zu kommen? Machst du sehr viele Dinge gleichzeitig und wird dir schnell langweilig? Fühlst du dich dann oft erschöpft und ausgelaugt? Mit diesen 7 Tipps bringst du mehr Erdung, Ruhe und Balance in dein Leben.


Wir leben in einer sehr schnelllebigen Zeit: In der Arbeit, beim Einkaufen, Kochen, Putzen – überall muss es schnell gehen. Doch auch in der Freizeit ist die Ungeduld oft groß: Noch schnell einen Yogakurs zwischendurch einschieben, rasch etwas im Internet bestellen, bevor ich noch meine Oma zurückrufen muss und dann wollte ich heute ja noch soviele andere Dinge machen. Wo ist nur die Zeit geblieben? Kennst du solche oder ähnliche Gedanken von dir?


Wir haben gelernt, dass wir effizient sein müssen.


Bloß keine Zeit verlieren. Denn Zeit ist schließlich Geld.

Wir werden oft ganz nervös, wenn wir das Gefühl haben, dass uns Zeit gestohlen wird.

Wenn wir im Stau oder an der Kassa warten müssen. Wenn jemand ewig quatscht und nicht zum Punkt kommt, obwohl wir doch sooo viele andere Sachen in dieser Zeit machen könnten. Oder wenn wir krank sind und Bettruhe brauchen: Dann können wir es kaum erwarten, bis wir endlich wieder fit sind, denn ist ja sooo langweilig, einfach einmal nichts zu tun. Wir fühlen uns ausgebremst. Haben das Gefühl nutzlos zu sein. Und versuchen daher die Zeit optimal zu nutzen: Indem wir beim Warten zumindest unsere E-Mails checken. Beim Zuhören im Kopf unsere To Do Liste durchgehen. Und Netflix aufdrehen, während wir im Bett liegen und aufs Gesund werden warten. Hauptsache irgendwas Tun, von dem wir das Gefühl haben, dass es „sinnvoll“ ist. Die Folge davon?


Wir sind komplett rastlos und ertragen die Stille nicht mehr.


In der Meditation ruhig zu sitzen ist für viele zu Beginn eine richtige Qual. Auf einmal ist der Impuls sich zu bewegen unerträglich: Es juckt an irgendeiner Stelle, damit ich mich kratze. Das Knie tut weh, sodass ich meinen Sitz alle paar Minuten verändere. Ich muss ganz dringend auf die Toilette. Und wenn ich all das endlich loslassen kann, dann tauchen da auf einmal 100 Gedanken im Kopf auf: Was ich heute noch alles zu erledigen habe. Der Streit mit dem Partner. Wann ich wohl wieder reisen oder ins Yogastudio gehen darf. Dazu gesellen sich dann meistens noch die dazu passenden Gefühle: Schuldgefühle, dass ich meine To Dos nicht so schnell abarbeite, wie ich gedacht hätte. Der Ärger über den Partner. Die Angst, dass ich meinen Traum zu reisen an den Nagel hängen muss. Die Trauer, dass es vielleicht noch sehr lange dauern wird, bis ich meinen Yogalehrer wieder live sehen darf. Puhhh…also so habe ich mir das Meditieren nicht vorgestellt. Ich dachte, dass das so angenehm ist? Kennst du das?

Sehr viele kommen dann für sich zu dem Schluss: Also ich glaube für mich ist dieses Meditieren nichts.

So bringst du mehr Ruhe & Zufriedenheit in dein Leben


Viele glauben, dass es nur ihnen schwer fällt zur Ruhe zu kommen, wenn es still ist. Dass sie einfach nicht der Typ dafür sind und sie mehr Bewegung und Abwechslung brauchen. Doch ich habe für mich in den letzten Jahren gelernt: Je schwerer mir etwas fällt, desto wichtiger ist es für mich. Deswegen gebe ich dir 5 Tipps, wie du die Ruhe genießen lernst:


Tipp 1: Nimm dich so an, wie du bist


Wir machen uns tagtäglich sehr viel Stress, weil wir glauben, dass wir sehr viel erreichen und schaffen müssen, um gut genug zu sein. Wenn wir uns bewusst machen, dass wir bereits vollkommen sind, indem wir einfach nur sind, nimmt das viel Druck aus uns selbst heraus. Mache dir immer wieder bewusst: Du bist toll, so wie du bist. Du musst überhaupt nicht die schlauste, schnellste oder beste sein, um liebenswert zu sein. Du musst auch gar nichts erreichen, um wertvoll zu sein.

Du bist schon wertvoll, indem du einfach nur bist!

Tipp 2: Mach eines nach dem anderen


Multitasking ist das Gegenteil von innerer Ruhe. Wenn wir immer mehrere Dinge gleichzeitig tun, können wir uns nie auf eine Sache komplett einlassen und fühlen uns nervös und gestresst. Indem du immer nur eines nach dem anderen machst, nimmst du sehr viel Stress und Hektik aus deinem Alltag. Erinnere dich immer wieder, dass morgen auch noch ein Tag ist und du nicht alles auf einmal erledigen musst.

Wenn du Angst hast etwas zu vergessen, dann nimm ein Heft und notiere dir dort all deine Gedanken.

Und wenn du dann wieder nervös wirst, dass du zu langsam bist, indem was du tust: Erinnere dich selbst daran, dass du alles im Heft notiert hast und dich später darum kümmern wirst.

Tipp 3: Verbringe viel Zeit in der Natur


Wenn wir Zeit in der Natur verbringen, dann werden wir automatisch ruhiger und fühlen uns geerdet. Baue daher immer wieder einen Spaziergang im Wald ein. Höre die Vögel zwitschern, nimm den Duft der Bäume wahr und merke, wie du damit sehr schnell ruhiger wirst.


Tipp 4: Sei achtsam in allem was du tust


Achtsamkeit ist der Schlüssel zu innerem Frieden. Achtsam zu sein bedeutet, dass du alles ganz bewusst und mit voller Aufmerksamkeit machst. D.h. wenn du z.B. etwas isst, dann nimmst du jeden Bissen bewusst wahr, wenn du spazieren gehst, dann nimm deine Umgebung bewusst war.


Achtsamkeit bringt uns in den Augenblick Hier und Jetzt.

Wenn wir unsere volle Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt haben, dann verschwinden auch die ganzen Gedanken, Ängste und Sorgen: Denn dann merken wir, dass es im aktuellen Augenblick fast nie etwas gibt, wovor wir uns fürchten oder worüber wir uns Gedanken machen müssen.

Sondern, dass die meisten Gedanken, die uns beschäftigen, nichts mit der Gegenwart, sondern mit der Vergangenheit oder der Zukunft zu tun haben. Und kommen so ganz automatisch zur Ruhe.


Tipp 5: Nimm dir Zeit fürs Atmen


Die Atmung ist ein wunderbares Mittel, um uns zur Ruhe zu bringen. Denn indem wir unsere Atmung verlangsamen, verlangsamt sich automatisch auch unser Herzschlag, unsere Blutdruck und auch unsere Gedanken werden ruhiger.

Wenn du also merkst, dass du gerade sehr unruhig bist, dann bring deine volle Achtsamkeit auf die Tatsache, dass du atmest.

Beobachte wie dein Atem durch die Nase in den Körper hineinströmt, wo du den Atem im Körper wahrnehmen kannst, bevor er wieder durch die Nase hinausströmt. Du wirst merken, dass du dadurch sehr schnell ruhiger wirst.


Nimm dir jeden Tag ein paar Minuten Zeit, um bewusst zu atmen. Es gibt sehr einfache und wirkungsvolle Übungen, die deine Lebensqualität signifikant steigern werden. Siehe dazu auch: Atemübungen fürs Immunsystem


Atemmeditation für inneren Frieden & Erdung:



Tipp 6: Lächle und Lache sooft du kannst


Lachen entspannt unseren ganzen Körper innerhalb von Sekunden. Indem wir lernen auch über uns selbst und unsere Macken zu lachen, nehmen wir sehr viel Druck, den wir uns selbst aufbauen, heraus und sind viel entspannter. Mach dir immer wieder bewusst: Jeder hat auch Schwächen und das ist vollkommen okay. wen findest du sympathischer: Die Freundin, die sich authentisch zeigt, wie sie ist oder diejenige, die immer allen zeigen möchte, dass sie makellos ist? Eben.

Wenn du also merkst, dass eine Situation dich nervt oder überfordert, frage dich: Wie muss ich denken, dass ich jetzt lachen kann? Und dann denke so 😉


Tipp 7: Erlaube dir langsam zu sein


Gerade dann, wenn du sonst gerne alles sehr schnell erledigst, ist es sehr heilsam einmal bewusst ganz, ganz langsam zu sein. Ich weiß, dass das schwierig sein kann – ich möchte auch am liebsten gaaaanz schnell und effizient sein. Probier es trotzdem. Frage dich bei jeder Handlung selbst: „Geht es hier um Leben und Tod?“ Wenn die Antwort „Nein“ lautet, dann drossle dein Tempo. Nimm dir Zeit für ein paar gaaaanz langsame Körperübungen. Gehe in Slow Motion spazieren. Iss ganz langsam und bewusst. Bleibe nach dem Essen noch ein paar Minuten ganz ruhig sitzen. Schau, ob du deine Atmung verlangsamen kannst. Mach dir ein Spiel daraus und entdecke die Freude an der Langsamkeit. Du wirst merken, dass sich dadurch deine Gedanken automatisch verlangsamen und auch die Ruhe immer mehr Platz bekommt. Nicht sofort. Aber wenn du ein bisschen dranbleibst. Und wir üben ja gerade Langsamkeit 😉


Yogaprogramm für mehr Langsamkeit, Ruhe und Gelassenheit:




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