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Glücklicher in 5 Minuten - mit 3 einfachen Fragen

Aktualisiert: Jan 29

Bist du gerade glücklich? Oder kannst du es kaum erwarten, bis all der Stress endlich vorbei ist? Ich möchte dir heute 3 Fragen stellen, mit denen du in 5 Minuten mehr Glück in dein Leben bringst.



"Ich habe keine Zeit. Ich bin so im Stress. Ich muss noch einkaufen. Kekse backen muss ich auch noch. Und dann muss ich noch meine Oma anrufen." Kommen dir solche Formulierungen bekannt vor? Ich erwische mich öfter dabei, dass ich sie verwende. Und dann verblüfft bin, dass es mir nicht gut geht. Dabei kann es ganz leicht gehen zufriedener und entspannter zu sein - wenn wir uns die richtigen Fragen stellen.



Frage 1: Macht dieser Gedanke mich glücklich?


Es klingt vielleicht banal aber es tatsächlich so:

Wenn du glückliche Gedanken denkst, dann bist du glücklich. Wenn du stressige Gedanken denkst, dann bist du gestresst.

So einfach ist das - zumindest in der Theorie.


Wenn du dich also gerade nicht gut fühlst: Überprüfe, was du denkst und frage dich, ob du diese Gedanken wirklich denken möchtest. Du selbst hast es in der Hand, was du denken möchtest (auch wenn es sich manchmal nicht so anfühlt 😉). Formuliere deine gestressten Gedanken also so um, dass sie dir nutzen.


Hier ein paar Beispiele für das Umformulieren von Gedanken:

  • Statt "Ich habe keine Zeit. Ich muss mich beeilen." lieber "Ich habe genug Zeit. Je ruhiger und entspannter ich bin, desto besser kann ich meine Aufgaben erledigen. "

  • Statt "Ich bin so gestresst. Ich weiß nicht, wie ich all das schaffen soll." lieber "Ich freue mich, dass ich soviele gute Ideen habe, die ich umsetzen möchte. Ich nehme mir für alles die Zeit, die ich brauche. Ich werde alles schaffen, was wirklich wichtig ist."

  • Statt "Ich muss noch meine Oma anrufen." lieber "Ich freue mich schon sehr mit meiner Oma zu telefonieren. Es tut mir gut, ihre Stimme zu hören und ihr von meinem Leben zu erzählen."


Tipp: Gerade zu Beginn kann es herausfordernd sein sich neue Gedanken zu überlegen, die einem weiterhelfen. Wenn es dir also an Inspiration fehlt, dann kann ich dir die Bücher, CDs und auch die Website von Louise Hay empfehlen. Sie ist wirklich eine Meisterin der positiven Gedankenkraft und ich habe viel von ihr gelernt.



Frage 2: Muss ich das tun? Was ist der Zweck meiner Handlung?


Wenn du dich oft beschwerst über das was du machen MUSST, kann diese Frage weiterhelfen.

Führe dir vor Augen, was der Zweck deiner Tätigkeit ist. Und dann frage dich, ob das Wort müssen hier angebracht ist. Vielleicht möchtest du es ja tun? Oder vielleicht kannst du es auch sein lassen?

Ein Beispiel:


Wenn du sagst: "Ich muss noch Kekse backen." wird sich die Freude aufs Backen vermutlich in Grenzen halten. Frage dich dann "Muss ich das wirklich tun?" Die Antwort wird bei diesem Beispiel vermutlich sehr klar ausfallen: Nein, muss ich nicht.


Überlege dir dann den Zweck deiner Handlung. Hier 3 mögliche Zwecke zum Thema Kekse backen:

  1. Freude an der Tätigkeit selbst: Vielleicht möchtest du ja Kekse backen, weil du soviel Freude am Backen hast und es dir Spaß macht zu backen.

  2. Jemand anderem Freude bereiten: Vielleicht möchtest du deine Kekse gerne verschenken, weil es dich glücklich macht, wenn andere sich über deine Kekse freuen.

  3. Angst vor Liebesentzug: Oder du glaubst, dass jemand anderer von dir erwartet, dass du Kekse bäckst und möchtest diese Person nicht enttäuschen.

Dieses Beispiel zeigt sehr deutlich, dass hinter dem Satz "Ich muss noch Kekse backen." sehr viele unterschiedliche Zwecke stecken können.


Zweck 1 und 2 bedeuten, dass die Tätigkeit dich eigentlich glücklich macht, wenn du nur deine Worte weiser wählst und stattdessen lieber sagst: "Ich freue mich schon sehr darauf wieder Kekse zu backen, da ich damit mich und andere glücklich machen kann." Dann wirst du durch das Kekse backen glücklicher werden.


Zweck 3 hingegen weist daraufhin, dass du die Kekse gar nicht backen möchtest aber Angst hast, dass du jemanden enttäuscht. In diesem Fall empfehle ich dir, das Backen einfach sein zu lassen. Denn du wirst damit weder dich selbst noch jemand anderen glücklich machen. Weil du es aus den falschen Gründen tust. Nutze die Zeit lieber für etwas, das dich oder jemand anderen glücklich macht. Oder indem du etwas für deinen Selbstwert tust. (Tipps dazu findest du im Beitrag Durch Selbstzweifel zur Selbstliebe)



Frage 3: Was kann ich tun, um mehr Glück in mein Leben zu bringen?


Wenn dein erster Impuls auf diese Frage ist "Was ist das denn für eine blöde Frage, das weiß ich doch nicht." dann nimm die Zweifel zur Kenntnis, erlaube ihnen da zu sein und dann stelle dir die Frage trotzdem. Und zwar am besten schriftlich.


Wir glauben oft, dass wir nicht wissen, was wir brauchen, doch das ist nicht wahr. Wir stellen uns nur meistens die falschen Fragen. Oder wir stellen uns gar keine Fragen, weil wir glauben, dass wir die Antwort ohnehin nicht kennen.

Wenn wir unser Gehirn in die richtige Richtung lenken, indem wir ihm konkrete Fragen stellen, dann erkennen wir, dass wir die Antwort auf alle Fragen des Lebens bereits in uns tragen.

Probier es einfach aus: Nimm einen Zettel und Stift, schreibe die Frage darauf und notiere alle Antworten, die kommen. Und dann schau, wie du mehr von den Dingen, die dich glücklich machen, in dein Leben bringst - und zwar jeden Tag.

Nimm dir jeden Tag mind. 5 Minuten Zeit, für eine Sache, die dich glücklich macht.

Oft glauben wir, dass wir unglaublich viel Zeit brauchen, um glücklich zu sein, dabei reichen oft wenige Minuten. Höre zum Beispiel dein Lieblingslied, schreibe einer lieben Freundin eine nette Nachricht oder setze dich einfach nur hin und konzentriere dich auf deine Atmung und erlaube dir nichts zu tun. Egal was du tust:

Solange du etwas mit der Intention tust, dass es dir gut tut und dich glücklich macht, wird es genau diesen Zweck für dich erfüllen. Lächeln dabei nicht vergessen. 😊

Heutige Übung:


Stelle dir heute diese 3 Fragen und schau, was das mit deinem Glückslevel macht. Wenn du keine Zeit für alle 3 Fragen hast, dann suche dir eine aus und arbeite mit ihr.

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