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Wie ein Lächeln dein Leben verändert

Aktualisiert: Jan 29

Ein Lächeln erwärmt unser Herz. Es reduziert Stress und schüttet Glückshormone aus. Es spendet Zuversicht und Optimismus. Und es kann dein Wegweiser für ein glückliches Leben sein. Heute schauen wir uns an, wie du dein Lächeln als Kompass benutzt.



Die Weisheit des Lächelns


Ich lächle gerne und oft. Und seit einem Jahr tue ich das auch wirklich wieder aus vollem Herzen. Sodass, das Lächeln sich im ganzen Körper ausbreitet und für ein wohlig warmes Gefühl in mir sorgt. Davor habe ich zwar auch sehr oft gelächelt aber meistens war es eher ein Lächeln der Verlegenheit. Ein Lächeln, um von meiner Unsicherheit abzulenken. Ein Lächeln, das den Schein einer perfekten Welt aufrechterhalten sollte. Ein Lächeln, um nicht aufzufallen.


Bis mein Yogalehrer uns einmal gesagt hat:

Wenn du nicht mehr lächeln kannst, dann solltest du überprüfen, woran das liegt.

In einer Yogaübung kann es sein, dass du einfach zu weit drin bist und dein Ego zu viel will. Dann gehe etwas aus der Position heraus, bis du wieder lächeln kannst. Und frage dich auch im restlichen Leben, was du verändern kannst, damit du wieder lächeln kannst.


Dieser Satz hat mich sehr bewegt und zum Nachdenken angeregt. Ich habe festgestellt, dass ich nicht mehr wirklich oft aus vollem Herzen lächle, so wie ich es früher gemacht habe. Und so habe ich mich auf die Suche nach meinem Lächeln gemacht.


Die Suche nach dem Lächeln


Dabei habe ich festgestellt, dass ich sehr oft Dinge tue, die ich gar nicht tun möchte, nur weil ich glaube, dass sie von mir erwartet werden. Und, dass ich dafür andere Dinge, die ich gerne tun würde, nicht mache, weil ich glaube, dass andere sie blöd finden würden.


Ich habe begonnen mein Leben so zu verändern, dass ich wieder viele Gründe zum Lächeln habe. Und ich habe entschieden, dass ich ab jetzt glücklich bin. Denn auch, wenn wir oft glauben, dass Glück ein Zufall und ein Geschenk ist, so ist es doch in erster Linie eine bewusste Entscheidung. Denn wenn wir uns beschließen, dass wir glücklich sind, dann erschaffen wir uns auch Momente des Glücks. Dann treffen wir Entscheidungen, die uns helfen das Gefühl des Glücks zu erreichen.


In diesem Zusammenhang gefällt mir auch ein Zitat von Voltaire sehr gut:

Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein.

Das Lächeln als Hilfsmittel


Doch was tun, wenn die fröhliche Stimmung sich einfach nicht einstellen will? Dann kann dir auch hier das Lächeln helfen.

Du kannst das Lächeln bewusst einsetzen, um den Zustand des Glücks hervorzurufen.

Denn wenn wir beschließen glücklich sein zu wollen und uns noch nicht wirklich glücklich fühlen, dann kann es helfen, die Mundwinkel proaktiv nach oben zu ziehen und zu lächeln.


Und zwar nicht, weil wir du es musst oder du es aus Verlegenheit tust, sondern weil du dich bewusst dafür entschieden hast. Unser Körper kann uns helfen, uns diesen Wunsch schneller zu erfüllen.


Wenn wir lächeln werden automatisch Glückshormone ausgeschüttet. Das sorgt nicht nur für eine positive Stimmung, sondern reduziert auch Stress und stärkt das Immunsystem. Wenn du also das nächste Mal gestresst, genervt oder unglücklich bist: Zieh für 60 Sekunden die Mundwinkel nach oben und sei gespannt, was passiert :-)


Heutige Übung


Heute möchte ich dich einladen, dich auf die Suche nach deinem Lächeln zu machen. Erforsche, wie oft du lächelst und was dich im Alltag am Lächeln hindert. Und setze heute das Lächeln auch ganz bewusst ein, indem du mindestens 10 Mal ganz bewusst die Mundwinkel nach oben ziehst und beobachtest, was das mit dir macht. 😄


Was bringt dich zum Lächeln?


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