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Träume verwirklichen - so geht's!

Aktualisiert: Jan 29

Hast du viele Ideen, Wünsche und Träume, doch irgendwie scheinen sie unerreichbar? Traust du dir viele Dinge nicht zu und denkst dir, dass sie zu schwierig für dich sind? Mit diesen Tipps arbeitest du Stück für Stück an der Verwirklichung deiner Träume und lässt den inneren Schweinehund links liegen.


Ich habe lange geglaubt, dass meine Wünsche und Träume blödsinnig sind. Dass ich viel zu überheblich bin, wenn ich denke, dass mir all diese Dinge zustehen, die ich mir im Kopf ausmale. Dass ich lieber realistisch und vernünftig bleiben soll. Bis ich mir irgendwann die Frage gestellt habe:

Warum sind all die Träume so präsent in mir, wenn sie gar nichts mit mir zu tun haben? Warum sollte ich mir Dinge wünschen, die ich nie erreichen kann?

Heute weiß ich: Jeder Wunsch, jeder Traum in mir, ist ein Geschenk für mich. Und es liegt an mir dieses Geschenk anzunehmen und den Traum wahr werden zu lassen. Und das gelingt auch dir, Schritt für Schritt.



Schritt 1: Träume zulassen


Ist dir eigentlich bewusst, welche Träume und Wünsche du in dir hegst? Ich habe mir sehr lange Zeit verboten gewisse Dinge zu denken und habe eine ganze Weile gebraucht, um mir das Träumen wieder zu erlauben. Denn häufig habe ich mich selbst zensiert, mir gewisse Gedanken und Wünsche nicht erlaubt und sie sofort als unrealistisch oder blödsinnig deklariert. Wenn es dir ähnlich geht, lohnt es sich als erstes diese innere Zensur zu lockern und dir Zeit fürs Träumen zu nehmen. Das gelingt am besten schriftlich.


Nimm dir einen Zettel und notiere dir folgende Fragen darauf:

  • Was wünsche ich mir im Leben?

  • Wonach sehne ich mich? Welche Sehnsüchte kann ich wahrnehmen?

  • Welche Träume habe ich mir noch nicht erfüllt?

Hänge dir diesen Zettel am besten irgendwo auf, wo du ihn mehrmals täglich siehst, zum Beispiel am Kühlschrank. Und notiere dir jedes Mal, wenn dir etwas zu einer der Fragen einfällt, sofort deine Gedanken. Nimm dir ein bis zwei Wochen Zeit, um hier alles zu sammeln, was dir in Sinn kommt. Verzichte bewusst auf eine Bewertung oder eine Zensur – alles was dir in den Kopf kommt hat seine Berechtigung und kommt auf den Zettel.


Schritt 2: Zusammenhänge erkennen


Auf deinem Zettel haben sich vermutlich unterschiedlichste Dinge gesammelt. Das Spektrum kann von Kleinigkeiten, wie, dass du dir mehr Zeit für dich wünscht, bis hin zu großen Träumen, wie einem Haus mit Garten, reichen. Versuche deine Wünsche im nächsten Schritt zu clustern und Zusammenhänge zu erkennen.


Gibt es Dinge, die zusammenpassen und die du unter einer großen Klammer zusammenfassen kannst?

Wenn du dir zum Beispiel mehr Zeit in der Natur wünscht, mehr Platz zum Leben, mehr Ruhe usw. kann das alles zu deinem großen Wunsch „Ein Haus mit Garten“ gehören.


Nimm dir einen neuen Zettel und halte deine verschiedenen Wünsche und Träume nochmal strukturierter fest, indem du alle Dinge, die zusammenpassen unter einer großen Überschrift notierst, z.B. Haus mit Garten. Ich habe dir ein Beispiel als Inspiration hochgeladen.





Schritt 3: Erste Handlungen setzen


Wenn ein Traum sehr groß ist, erscheint er oft unerreichbar. Anstatt ihn gleich wieder in die Schublade zu legen, weil du Angst hast, dass er doch eine Nummer zu groß für dich ist, empfehle ich dir, ihn in kleine Teilträume zu zerteilen. Dabei helfen dir deine Cluster, die du im letzten Schritt gemacht hast. Denn hinter jedem Traum stecken eine Vielzahl an Bedürfnissen.


Beim Haus mit Garten kann beispielsweise das Bedürfnis nach mehr Zeit im Grünen dahinterstecken. Beginne im ersten Schritt dir zu überlegen, wie du dieses Bedürfnis erfüllen kannst, ohne gleich einen Kredit aufnehmen zu müssen. Du könntest beispielsweise öfter in einen Park spazieren gehen, deine Sporteinheiten in die Natur verlegen oder öfter Freunde und Bekannte mit einem Haus mit Garten besuchen.


Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so wirkt, arbeitest du damit auch an deinem großen Traum. Denn du befreist dich dadurch aus deiner Hilflosigkeit und beweist dir, dass du es selbst in der Hand hast.

Dass du allein die volle Verantwortung für die Erfüllung deiner Wünsche übernehmen kannst. Und das gibt dir Kraft und Vertrauen, um dich auch an größere Schritte heranzuwagen.


Schritt 4: Einen Maßnahmenplan erstellen


Auch wenn sich im ersten Moment sehr viele Widerstände in dir melden, wenn du von einem Maßnahmenplan hörst: Es lohnt sich wirklich diese Widerstände zu überwinden und ihn trotzdem zu erstellen.


Hinter jedem erfolgreichen Projekt steckt ein konkreter Plan. Dieser hilft dir dabei ins Handeln zu kommen und konkrete Schritte zu setzen.

Im Job würdest du ja auch kein großes Projekt starten, ohne dir zu überlegen, welche Maßnahmen du für dessen Durchführung brauchst. Eben. Höre dir gerne die Einwände von deinem inneren Schweinehund an, bedanke dich bei ihm für seinen Einsatz und dann setze dich hin und erstelle deinen Plan.


Notiere für jeden deiner Cluster folgende Dinge:

  • Bis wann möchtest du dein großes Ziel erreichen? Finde hier ein realistisches und dennoch ambitioniertes Ziel. Das Datum sollte dich nicht komplett überfordern, dir aber selbst zeigen, dass du das Thema ernst nimmst und nicht erst in 20 Jahren angehen wirst.

  • Welche konkreten Maßnahmen muss du setzen, um deinem Ziel näher zu kommen? Hinterlege auch hier jede Maßnahme mit einem realistischen Timing.

  • Was brauchst du für die Umsetzung? Wie bekommst du all das, was du brauchst? Wenn dir z.B. Know-How fehlt: Wie bekommst du es? Wer kann dich unterstützen? Vielleicht kannst du eine Schulung machen?

  • Was sind deine konkreten nächsten Schritte? Vergiss auch hier nicht darauf ein Datum zu hinterlegen.


Schritt 5: Leg los!


Nachdem du jetzt schon sehr konkret weißt, was du möchtest und was du dafür brauchst geht es darum ins Handeln zu kommen. Vielleicht brauchst du auch hier zunächst eine Überwindung, weil die inneren Widerstände sich wieder lauthals zu Wort melden. Tu es trotzdem.


Du wirst sehen, dass es mit jedem Tag etwas leichter wird und du unglaublich viel Kraft schöpfen wirst, wenn du das Gefühl hast selbst an deinen Träumen zu arbeiten.


Schritt 6: Erfolge feiern


Nachdem du in den ersten 5 Schritten sehr viele Widerstände überwinden durftest, möchte ich dir zum Schluss noch einen sehr angenehmen Tipp geben, der in der Realität aber gerne vergessen wird: Nimm dir Zeit deine Erfolge zu feiern. Gerade wenn Menschen sehr ehrgeizig sind, übersehen sie oft, was sie schon alles geschafft haben und konzentrieren sich nur auf die Dinge, die noch zu erledigen sind.


Dabei ist es sehr wertvoll und wichtig sich regelmäßig vor Augen zu führen, was man schon erreicht hat.

Überprüfe regelmäßig deinen Maßnahmenplan, ergänze ihn und hake Dinge ab, die du schon erledigt hast. Das hilft dir dabei dich zu strukturieren.


Und schenke dir selbst Anerkennung für deinen Einsatz! Überlege dir ein Ritual, wie du dich selbst belohnen kannst, wenn du ein (Zwischen-)Ziel erreicht hast. Denn dadurch steigerst du deinen Selbstwert und motivierst dich dran zu bleiben. Und beweist dir selbst, dass es unglaublich viel Freude machen kann sich seine Träume zu verwirklichen.

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